Empfang beim deutschen Botschafter

Am Abend des 17. Februars 2016 war das 42. Theologische Studienjahr zu einem Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters in Herzlia eingeladen. Schon zu Beginn des Studienjahres durften wir im Rahmen einer Tagesexkursion nach Tel-Aviv die Deutsche Botschaft kennen lernen und einen Einblick in den Arbeitsalltag erhalten. Leider war der Botschafter an diesem Tag verhindert, sodass wir ihn nicht kennenlernen konnten. An dem Abend in der Residenz hatten wir die Gelegenheit, nun auch mit Botschafter von Goetze selbst, seiner Frau, sowie weiteren Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Es war ein schöner Abend, der uns interessante Eindrücke in einen weiteren Teil des Lebens hier in Israel gewährte.

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Archäologie mit Gunnar Lehmann

Nach einer sehr kurzen Vorlesungseinheit vom großen Archäologiemeister Gunnar Lehmann im Oktober durften wir schon im November auf unserer Galiläaexkursion Zeugen seiner Begeisterung für alles sehr (!) alte Gestein werden. In den beiden letzten Tagen, die er uns noch durch wichtige Stätten des Nordens Israels führte, wurde das 42. Theologische Studienjahr Fan seiner unvergleichlichen Art, uns Geschichte und archäologischen Fund nahe zu bringen. Mit einem gewissen Understatement werden einige Ortsbegehungen wohl immer in unserer Erinnerung bleiben. Anyway. Die Schefela-Exkursionen des Sommersemesters waren noch einmal spannender für uns und wir danken Gunnar Lehmann sehr dafür, dass er uns in aller Herrgottsfrühe über den ein oder anderen Tel getrieben hat. Wir haben viel für uns und unser Verständnis der Geschichte Israels mitgenommen. Da nehmen wir auch mal gerne in Kauf, dass wir nur Theologen und eben keine Archäologen sind. Dennoch würden auch wir so manchen Ort genauer ausgraben wollen – auch wenn wir, neben eisen- und bronzezeitlichen Mauern , ebenso ein Herz für römisch-hellenistische Straßen oder byzantinische Kirchen besitzen.

Wetten, dass…

… Thomas Gottschalk zu Besuch in der Dormitio war? Diese Wette kann das 42. Theologische Studienjahr wohl als „gewonnen“ bezeichnen. Nach der Stippvisite des Bundespräsidenten zu Nikolaus durften wir am gestrigen Abend Auszügen der Autobiographie Gottschalks, „Herbstblond“, lauschen und mit ihm ins Gespräch kommen. Also eine weitere deutsche Prominenz, die den Zion und dadurch auch uns mit seiner Anwesenheit beehrt. Es war interessant, der Samstagabendikone der Kindheit mal jenseits des Fernsehers zu begegnen und eine ganz spirituelle Seite Gottschalks zu entdecken. Für uns Theologiestudierende war dies die perfekte Mischung. Einen Dank an die Abtei, dass sie uns dieses Treffen ermöglicht hat!